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Nr. 24 Schlagadern der Frankenpfalz

Handlungsfeld

24

Starke regionale Wertschöpfungsketten

Projekttitel

Schlagadern der Frankenpfalz – thematische Wege und Events

Maßnahmengruppe Naherholung und Ausflugsverkehr
Projektbeschreibung
Inhalte / konkrete Maßnahmen

Zu diesem Projekt fand am 01.02.2008 ein Startgespräch statt, an dem 15 Vertreter der Gemeinden und interessierte Bürger teilgenommen haben.

Vernetzung und touristische Inwertsetzung bestehender Wege als thematische, zielgruppenorientierte Rad- und Wanderwege.

Zielgruppenorientierte Vermarktung der thematischen Wege.

Im ILE-Gebiet sind zahlreiche Wege, zu einem großen Teil bereits als Rad- oder Wanderwege ausgewiesen, vorhanden. Der Bestand an Rad- und Wanderwegen wird für das gesamte Gebiet erfasst. Auf Grundlage der Bestandserhebung können mögliche Netzlückenschlüsse ausgemacht werden.

Bei der Aufnahme geeigneter Wege für Lückenschlüsse bzw. die Ausweisung neuer Rad- oder Wanderwege soll die landschaftliche Attraktivität der Wege im Vordergrund stehen. Eine mögliche thematische Ausrichtung kann darauf aufbauend gefunden werden.

Die Erhebung soll durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit lokalen kompetenten Ansprechpartnern erfolgen. Nutzungskonflikte, z.B. Forst, Jagdpächter, Natur- oder Grundwasserschutz, sollten bereits im Vorfeld nach Möglichkeit vermieden werden.

Bei der Einrichtung bzw. Vernetzung thematischer „Schlagadern“ sind zwei Kernpunkte zu beachten:

  • Zielgruppenorientierung:
    Die anzusprechenden Zielgruppen sind bei der Wegeplanung stets im Blick zu halten. Bei Radwegen sollen v.a. die Zielgruppen Familien und Mountainbiker angesprochen werden, die jeweils spezielle Anforderungen an die Wegeinfrastruktur stellen (leicht befahrbare Wege, abseits von Hauptstraßen bzw. anspruchsvollere Wege vornehmlich auf Wald- und Forstwegen). Bei der Wanderwegeplanung sollen v.a. Familien angesprochen werden, z.B. durch die Anbindung von Spielplätzen, Einkehrmöglichkeiten etc. Die stärkere Vernetzung der Wege mit den vorhandenen Bahnhöfen der Region (Weidenberg, Speichersdorf, Göppmannsbühl) ist in jedem Falle zu forcieren. Über die verstärkte Einbeziehung des ÖPNV könnte es auch gelingen, neue Zielgruppen aus dem Einzugsbereich des VGN zu akquirieren.

  • Vernetzung regionaler Potenziale:
    Idealerweise sollten durch die Rad- bzw. Wanderwege möglichst viele touristische Potenziale (Gastronomie, Adelssitze, Klöster etc.) vernetzt werden, um eine erhöhte Wertschöpfung generieren zu können. Durch die Vernetzung von Wegen und bestimmten touristischen Einrichtungen können thematische Rad- oder Wanderwege etabliert werden (Bsp.: Glaswanderweg).


Optimal wäre eine Verknüpfung „Zielgruppenorientierung“ und „Vernetzung regionaler Potenziale“. Hieraus können sich thematische Wegeangebote, z.B. „Erlebnisradfahren für Familien zwischen den Bahnhöfen“, ergeben.

Bei den Radwegen sollte die Vernetzung auf einer überregionalen Ebene gesucht werden. Eine Ansatzmöglichkeit bietet hier das Regionalmanagement von Stadt und Landkreis Bayreuth. Als weiterer Schritt der Bestandsaufnahme werden die ergänzenden Strukturen (Sehenswürdigkeiten, historische Bauten, Aussichtspunkte etc.) sowie die gastronomischen Anbieter entlang der Wege erfasst.

Zur Vermarktung der Rad- und Wanderwege soll eine übersichtliche, leicht handhabbare Karte, nach Vorbild der Radwanderkarte der Touristinformation Fichtelgebirge erstellt werden. Das Kartenmaterial wird alle touristischen Potenziale (Sehenswürdigkeiten, Wanderhütten, Bahnhöfe etc.) der Region enthalten.

Vorrangig soll zur Vermarktung der touristischen Wege das Internet genutzt werden, da so einerseits die Kosten gering gehalten werden können und andererseits die Möglichkeit besteht, Änderungen oder Ergänzungen laufend einzupflegen und die Daten aktuell zu halten.

Anknüpfungspunkte für eine Vermarktungskooperation mit der vorhandenen Vermarktung des Tourismus im Fichtelgebirge
werden gesucht. Im Weiteren wird eine Erweiterung des Konzeptes um Reitwege bzw. den Aufbau von Strukturen des Wanderreiten geprüft werden.

Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?

Attraktivitätssteigerung der Region für Naherholung und Ausflugsverkehr

Ausbau von Tourismus und Naherholung als Wirtschaftsfaktor durch Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten

Nutzen für das gesamte ILE-Gebiet Durch die Förderung von Naherholung und Ausflugsverkehr und dessen Vernetzung mit Landwirtschaft und Gastronomie wird ein Beitrag zur Einkommensbildung in den ILE-Gemeinden geleistet.
Wo?
Ort(e) der Durchführung
ILE-Gemeinden
Wer?
Projektträger
ILE-Gemeinden
Mit wem?
Kooperationspartner: (Unterstützung durch Personen, Institutionen)
ALE, Fichtelgebirgsverein (Ortsgruppen Weidenberg, Speichersdorf), Touristinformation Fichtelgebirge (Fr. Schoberth), Forst, Naturpark Fichtelgebirge (Finanzierung, Beschilderung), Wegewarte der Wandervereine, Weitere kompetente, ortskundige Ansprechpartner, ADFC, Radgeschäfte (im späteren Verlauf der Umsetzung)
Wann?
Zeitplan
Voraussichtlicher Beginn
Voraussichtlicher Abschluss

Mai 08:
Klärung der Kosten und Möglichkeiten zur Ausweitung der KommunalhaftpflichtVersicherung auf Privatwege

ab Mai 08:
Projektgruppentreffen Mai 2008 (Verteilung von Zuständigkeiten bei Bestandsaufnahme)

ab Juni 08:
Bestandsaufnahme der Wege im ILE-Gebiet

2008 – 2009
Planung Streckennetz, Vermarktungskonzept

Kosten
(grobe Kostenschätzung) bzw. ggf. durch das Projekt erreichbares Einsparpotenzial
Derzeit nicht absehbar

Ansprechpartner
(Name, Anschrift, Tel.,        E-Mail)

Projektleitung:
Herr Bauer (Gemeinde Speichersdorf) in Zusammenarbeit mit Herrn Dannhäuser (Wohlfühlregion Fichtelgebirge)

Inhaltliche Bearbeitung:
Planungsbüro (u.a. Streckennetz, Vermarktungskonzept, Projektmanagement)

 

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