Der Dorftreff Kirchenlaibach ist einer der zentralen Kernprojekte der Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK). In traditionellen Rahmen wurde nun Richtfest gefeiert. Nach dem Spatenstich im März dieses Jahres feierte die Gemeinde zusammen mit der Dorfgemeinschaft und den beiden Ortsvereinen der Freiwilligen Feuerwehr und des Soldaten- und Kameradschaftsvereins Kirchenlaibach Ende September das Richtfest des neuen Dorftreffs. Hierzu hieß Bürgermeister Christian Porsch bei besten Herbstwetter die Vereinsvertreter, Bürgerschaft, Mitglieder des Gemeinderates und Altbürgermeister Manfred Porsch, insbesondere Regierungsvizepräsident Thomas Engel, MdL Franc Dierl, Pfarrer Sven Grillmeier und Architekt Johannes Winterl sowie Volker Ziegler von der Baufirma König mit seinen Mitarbeitern willkommen.
„Auf Vorschlag des Bundesbauministeriums wurde unsere Gemeinde als eine ISEK-Vorbildkommune ausgewählt. Ich dürfte gestern vor 300 anderen Kommunen unsere Erfahrungen mit dem ISEK und dem Neubau unseres Dorftreffs weitergeben und für dieses Gestaltungs- und Finanzierungsinstrument deutschlandweit werben“, leitete Porsch seine kurze Ansprache ein. Für die Ausführung der Rohbauarbeiten konnten nach Ausschreibung einheimische Firmen den Auftrag erhalten. Nach dem Spatenstich im März 2026 wurde zügig zwischen dem Feuerwehrgerätehaus und der Kindertagesstätte an der Bayreuther Straße der Rohbau hochgezogen. Ursächlich für das künftige neue Domizil der beiden Ortsvereine war die Umnutzung des alten Schulgebäudes zur Kindertagesstätte, wodurch eine Mischnutzung ausgeschlossen war. Gemeinsam plante man den neuen Dorftreff inmitten der Ortschaft, der als An- und Winkelbau im Hinterhof der beiden Nachbargebäude errichtet wird. Die Städtebauförderung steuert 80 Prozent der 1,65 Millionen Euro Baukosten zur Finanzierung bei.
„Viele haben am Gelingen des Dorftreffs mitgewirkt. Nicht nur der Hauptort selbst, sondern auch der dörfliche Umgriff erfährt durch das ISEK eine deutliche Aufwertung und Stärkung des Ortsteils. Die Förderung ist gut angelegt“, verdeutlichte Thomas Engel und gratulierte zu den neuen Räumlichkeiten. Der zügige bauliche Ablauf war nach den Worten des Architekten, des Bauleiters und der Vereinsvertreter harmonisch und die Zusammenarbeit problemlos. Martin Heier dankte der Gemeinde stellvertretend für die beiden ortsansässigen Vereine für die Möglichkeit der Mitwirkung bei der Planung und für die Schaffung des neuen Treffpunktes. Im Neubau stehen ein teilbarer Saal, Stuhllager, Küche, Vorratsräume, Foyer, Toiletten, Büro- und Jugendraum sowie Großgerätelager und zwischendrin ein Versammlungsplatz als Herzstück des Ortes zur Verfügung. Es folgte die Segnung des Rohbaues durch Pfarrer Sven Grillmeier. Nach dem Richtspruch des Zimmerers und Einschlag des letzten Sparrennagels durch das Gemeindeoberhaupt traf man sich bei guter Bewirtung durch die Wehr zum Gespräch in gemütlicher Runde. Dazu eingeladen hatten die Feuerwehr und die Soldatenkameradschaft auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Kirchenlaibach, auch um über die geplante Gründung eines Gemeinschaftsvereins in Kirchenlaibach zu informieren.

