Die DB InfraGO AG informiert:
Seit Ende Juni wurde in die Sanierung und Modernisierung zentraler Bahnstrecken in der Oberpfalz und Mittelfranken intensiviert. Ziel sind stabilere und pünktlichere Bahnverbindungen in der Region.
Die erste Phase der Bauarbeiten ist nun beendet: Die Gleiserneuerungen auf den Strecken Weiden – Marktredwitz und Weiden – Kirchenlaibach sind abgeschlossen. Auf beiden Abschnitten fahren die Züge nun wieder. Seit dem 14. September auf der Strecke Weiden – Marktredwitz und seit dem 18. September auf der Strecke Weiden – Kirchenlaibach.
Mehr als 30 Kilometer moderne Gleise
Seit Ende Juni hat die DB InfraGO die beiden wichtigen Strecken grundlegend erneuert. Im Streckenabschnitt zwischen Neustadt an der Waldnaab und Wiesau wurden knapp 23 Kilometer Gleis – also Schienen, Schwellen und Schotter – ausgetauscht. Zusätzlich fanden Schienenwechsel zwischen Wiesau und Pechbrunn statt. Zwischen Neustadt und Windischeschenbach wurden zudem acht Brücken mit speziell angefertigten Brückenschwellen und -trägern ausgestattet. In den Bahnhöfen Windischeschenbach, Reuth und Wiesau erfolgten zusätzliche Gleis- und Weichenerneuerungen.
Auch auf der Verbindung Weiden–Kirchenlaibach wurde auf rund acht Kilometern der Oberbau erneuert, in den Bahnhöfen Pressath und Parkstein-Hütten insgesamt neun Weichen modernisiert und parallel entlang der gesamten Strecke Kabeltiefbauarbeiten als Vorbereitung auf die künftige Umstellung auf ein elektronisches Stellwerk durchgeführt.
Großmaschinen im Einsatz
Für diese Erneuerungsarbeiten kamen hochspezialisierte Großmaschinen zum Einsatz. Sie ermöglichen einen kontinuierlichen Gleisumbau mit exaktem Materialmanagement und minimalen Einwirkungen auf das Umfeld. Parallel dazu wurde in Teilbereichen mit Bagger und Raupe konventionell gearbeitet. Mit bis zu 30 Fachleuten je Abschnitt waren die Teams im Einsatz.
Mit Abschluss der Arbeiten sind auf beiden Strecken nun insgesamt rund 52.000 neue Schwellen, 43.000 Tonnen neuer Schotter und etwa 51 Kilometer moderne Schienen verbaut. Damit wurden die Strecken stabilisiert und Langsamfahrstellen beseitigt – somit wird für einen pünktlicheren und zuverlässigeren Zugverkehr auf der Strecke gesorgt.
Die DB InfraGO, ihre Partnerfirmen und die beteiligten Mitarbeitenden danken den Kommunen und Anwohnern sowie den Fahrgästen und Kunden für ihre Geduld während der Bauphase. Sie danken außerdem den Eisenbahnverkehrsunternehmen, die mit dem Ersatzverkehr dafür gesorgt haben, dass die Fahrgäste trotz der Baumaßnahmen ans Ziel kamen.


