In Speichersdorf wird kräftig investiert

Derzeit laufen in der Gemeinde zahlreiche Baumaßnahmen. Insgesamt investiert die Gemeinde in diesem Jahr knapp 12,5 Millionen Euro unter anderem in den Neubau der Offenen Ganztagsschule (OGTS), in Wasserleitungs- und Kanalerneuerungsmaßnahmen, in die Sanierung des Tiefbrunnens I in Haidenaab, den Dorftreff in Kirchenlaibach oder den neuen Ortsplatz in Göppmannsbühl. Hinzu kommt der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau durch GlasfaserPlus, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom. Die Baumaßnahmen sind mit Einschränkungen verbunden. Dies ist leider nicht anders möglich. Wir bitten um Verständnis!

Offene Ganztagsschule (OGTS)

Die mit rund 10 Millionen Euro umfangreichste Hochbaumaßnahme in der Geschichte der Gemeinde Speichersdorf liegt im Zeitplan und Kostenrahmen. Aller Voraussicht nach können die Schülerinnen und Schüler die neuen Räume sogar früher nutzen, als ursprünglich geplant. Sofern das Landratsamt einer vorzeitigen Nutzungsaufnahme zustimmt, kann das neue Gebäude bereits Anfang Oktober den Betrieb aufnehmen. Die neue Zubereitungsküche samt Mensa soll nach aktueller Planung Mitte/Ende November nutzbar sein. „Dies ist ein wichtiger Schritt für unsere familienfreundliche Gemeinde, für die Bildung und die Betreuung unserer Kinder. Mein Dank gilt den Planern und den beteiligten Firmen für das engagierte Wirken“, unterstreicht Bürgermeister Christian Porsch auch im Namen des gesamten Gemeinderates. Die offizielle Einweihung soll nach Fertigstellung der Terrasse im Frühsommer 2027 erfolgen.

Generalsanierung Werner-Porsch-Schule

Die mit rund 10 Millionen Euro umfangreichste Hochbaumaßnahme in der Geschichte der Gemeinde Speichersdorf liegt im Zeitplan und Kostenrahmen. Aller Voraussicht nach können die Schülerinnen und Schüler die neuen Räume sogar früher nutzen, als ursprünglich geplant. Sofern das Landratsamt einer vorzeitigen Nutzungsaufnahme zustimmt, kann das neue Gebäude bereits Anfang Oktober den Betrieb aufnehmen. Die neue Zubereitungsküche samt Mensa soll nach aktueller Planung Mitte/Ende November nutzbar sein. „Dies ist ein wichtiger Schritt für unsere familienfreundliche Gemeinde, für die Bildung und die Betreuung unserer Kinder. Mein Dank gilt den Planern und den beteiligten Firmen für das engagierte Wirken“, unterstreicht Bürgermeister Christian Porsch auch im Namen des gesamten Gemeinderates. Die offizielle Einweihung soll nach Fertigstellung der Terrasse im Frühsommer 2027 erfolgen.

Dorftreff Kirchenlaibach

Der Dorftreff Kirchenlaibach ist eines der zentralen Kernprojekte unseres Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK). Nach dem Spatenstich Mitte März kann auf dem Weg hin zur Realisierung dieses wichtigen Treffpunkts für die Bewohnerinnen und Bewohner des Ortsteiles Kirchenlaibach sowie der dort ansässigen Vereine und Institutionen im September mit dem Richtfest ein weiterer Meilenstein gefeiert werden. Besonders ist, dass das Gebäude bislang komplett von Firmen aus dem Gemeindegebiet erstellt wurde. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro, die Förderung beträgt 80 Prozent. Die Fertigstellung soll im zweiten Halbjahr 2027 erfolgen.

Dorfplatz Göppmannsbühl

Im Zuge einer europäischen ELER-Förderung war es möglich, den Dorfplatz in Göppmannsbühl unterhalb des Schlosses neu zu gestalten. Das dort befindliche Wohnhaus wurde rückgebaut, der Keller verfüllt und die Böschungsbefestigung hergestellt. Die Neugestaltung mit dem ersten Trinkwasserbrunnen in der Gemeinde Speichersdorf durch die Firma Bierschenk beläuft sich auf 165.000 Euro, der Zuschuss beträgt 83.000 Euro.  Die Maßnahme soll im Herbst abgeschlossen sein.

Erneuerung des Kanals und der Wasserleitung mit Ausbau der Neustädter Straße

Die umfangreiche Tiefbaumaßnahme in der Neustädter Straße zwischen dem Ortseingang von Speichersdorf und der Bahnbrücke West kommt gut voran. Die Firma Dumler aus Erbendorf ist vor dem Zeitplan und hat die Wasserleitungsbaumaßnahme bereits abgeschlossen. Dies ist wichtig, da dadurch noch der erhöhte Fördersatz von 70 Prozent abgegriffen werden konnte. Insgesamt werden dort durch die Gemeinde und das staatliche Bauamt rund 3,5 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur investiert. Der Mischwasserkanal aus dem Jahr 1953 wird nach über 70 Jahren auf einen Querschnitt von DN800 erweitert, um den aktuellen Anforderungen zu entsprechen. Das baufällige Eckhaus zur Danziger Straße wurde abgerissen. Die Fußgängerampel wird Anfang September gesetzt, ebenso die Tragschicht im Bereich zwischen Dresdner Straße und Jahnstraße asphaltiert. Im Herbst werden die Abschnitte Richtung Bahnbrücke und der Bereich am Ortseingang in Angriff genommen. Die komplette Fertigstellung der dann komplett neu ausgebauten Staatsstraße soll im Frühjahr 2027 erfolgen.

Wasserleitungserneuerungen

Bereits abgeschlossen wurden die Erneuerungsmaßnahmen an den Trinkwasserleitungen im Bereich der Bayreuther Straße und der Goethestraße. Auch hier konnte noch der hohe Zuschuss von 70 Prozent der insgesamt rund 200.000 Euro teuren Sanierungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden. Die alten AZ-Leitungen wurden durch neue PE-Leitungen ersetzt. Lediglich die Tiefbauarbeiten mussten fremd vergeben werden. Die Leitungsverlegung samt Schweißarbeiten wurde von den Wasserwarten selbst übernommen.

Sanierung Tiefbrunnen I

Hartnäckiger als erwartet erwies sich die alte Brunnenverrohrung des Tiefbrunnens I in Haidenaab. Die rund 120 Meter tiefe Schutzverrohrung aus dem Jahr 1952 ließ sich schwerer herausnehmen als geplant. Daher konnte bislang noch nicht mit der Überbohrung begonnen werden. Insgesamt investiert die Gemeinde Speichersdorf durch die Maßnahme rund 850.000 Euro in eine stabile und saubere Trinkwassergewinnung. Der Zuschuss beläuft sich auf 595.000 Euro.

Restarbeiten Kanalsanierung Bayreuther Straße/Pointstraße

Die Arbeiten rund um die Kanalsanierung in der Bayreuther Straße und der Pointstraße sind ins Stocken geraten. Nach der Asphaltierung der Tragschicht Ende vergangenen Jahres war keine Bautätigkeit mehr zu verzeichnen. „Der Unmut der betroffenen Bürgerinnen und Bürger ist absolut verständlich“, zeigt Bürgermeister Porsch Verständnis für die zahlreichen Nachfragen im Rathaus. Nach einer erneuten Abstimmung mit der ausführenden Firma steht nun ein verbindlicher Zeitplan für die Restarbeiten und die Asphaltierung der Deckschicht in diesem Bereich. In der KW 39 (nach den Sommerferien) wird die Baumaßnahme fortgesetzt und schnellstmöglichst fertig gestellt. Damit ist gewährleistet, dass die Maßnahme in diesem Jahr endgültig abgeschlossen wird.

Austausch des schadhaften Pflasters am Rathausplatz

Trotz heißester Temperaturen hat die Firma Reso aus Stadtsteinach Ende Juli die schadhafte Pflasterfläche zwischen der Oberer Markt/Rathausplatz und der Kemnather Straße innerhalb des vorgegebenen Zeitraumes von zwei Wochen komplett ausgebaut und erneuert. Das bisherige Pflaster war nicht mehr im Verbund und hatte sich teils stark verschoben. Weitere Schadstellen im Bereich Oberer Markt/Unterer Markt sollen nun ebenfalls nach und nach punktuell ausgebessert werden.

Umtausch LED-Beleuchtung

Der Umtausch der Hallenbeleuchtung in der Sportarena von Halogenstrahler auf LED ist während der Sperrzeit in den Sommerferien weitestgehend erfolgt. Bereits in den Pfingstferien war die Halle dafür erstmalig gesperrt. Die Gemeinde investierte dort rund 145.000 Euro in eine energiesparende Beleuchtung. Der Fördersatz beträgt 90 Prozent.

Halle West

Der Umbau der Halle West in einen Jugendtreff nimmt ebenfalls Formen an. Die Entkernung des ehemaligen Sanitärtraktes ist abgeschlossen, die Arbeiten zur Dachabdichtung laufen gerade. Danach schließen sich die Arbeiten an der Fassade an. Während des ersten Bauabschnitts kann die Halle West auch weiterhin für den Vereinssport genutzt werden. Insgesamt belaufen sich die Baukosten für dieses ISEK-Projekt auf rund 900.000 Euro, der erste Bauabschnitt umfasst rund 220.000 Euro. Die Förderung beträgt 80 Prozent. 200.000 Euro davon stammen aus der Fraktionsinitiative des Bayerischen Landtags, die auf Betreiben des Landtagsabgeordneten Franc Dierl und mit Unterstützung von Stefan Frühbeißer, MdL, ausgereicht wurden.

Sicherer Übergang

Manchmal sind es auch nur ganz kleine Maßnahmen, die aber eine große Wirkung haben. So wurde im Frühjahr an der viel befahrenen Weidener Straße eine Fußgängerquerung geschaffen, damit die Überquerung der Straße vom Rathaus zu den Einkaufsmärkten sicherer ist.

Lebendige Ortsmitte

Auf Hochtouren laufen die Planungen für das zentrale ISEK-Projekt, die Lebendige Ortsmitte, rund um die Schule und das ehemalige-Eisbahnareal. Der erste Bauabschnitt mit Realisierung eines Kiss-and-Ride-Parkplatzes am Schützenheim, der teilweisen Entsiegelung der Schulstraße sowie der Neugestaltung der Bushaltestelle und des Schulhauseingangs soll im kommenden Frühjahr starten. Der Gemeinderat wird sich in der September-Sitzung abschließend mit den Planungen befassen, die im ISEK ihren Anfang nahmen und durch die Gewinner des Architektenwettbewerbs, studio polymorph aus Berlin, weiter ausgearbeitet wurden.