Distanzunterricht verlängert sich um eine Woche – auch Kitas bleiben zu

Das Landratsamt Bayreuth teilt mit:

Die pandemische Lage lässt eine Öffnung der Schulen in Stadt und Landkreis in der nächsten Woche (22. bis 26. Februar) noch nicht zu. Das ist das Ergebnis intensiver Beratungen zwischen Landrat Florian Wiedemann, Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, den Staatlichen Schulämtern, der Regierung von Oberfranken und dem Kultusministerium.

Da der Inzidenzwert in Landkreis und Stadt Bayreuth derzeit über der maßgeblichen Marke von 100 liegt, wird der Distanzunterricht an den Schulen um eine weitere Woche verlängert. Wie es ab dem 1. März weitergeht, entscheidet sich im Laufe der nächsten Woche.

Eine Ausnahme gibt es hierbei allerdings: Die Abiturientinnen und Abiturienten sowie die Abschlussklassen von Berufs- und Fachoberschulen dürfen bereits ab dem 22. Februar in den Präsenzunterricht wechseln. Eine Allgemeinverfügung von Landkreis und Stadt Bayreuth machte den Präsenzunterricht für die betroffenen Klassen zuletzt unmöglich – jedoch läuft eben diese Verfügung mit Ende dieser Woche aus.

Auch die Kitas werden in der nächsten Woche, abgesehen von der Notbetreuung, geschlossen bleiben.

Landrat Florian Wiedemann dazu: „Wir haben uns diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht. Der Inzidenzwert lässt eine Öffnung der Schulen in Landkreis und Stadt Bayreuth noch nicht zu, was wir sehr bedauern. Wir müssen hier in erster Linie aber auch an die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler sowie unserer Lehrkräfte denken. Diese gilt es zu schützen! Unsere große Hoffnung ist es, ab dem 01. März den Präsenzunterricht für die meisten Klassen wieder ermöglichen zu können.“

Oberbürgermeister Thomas Ebersberger: „Wir bitten Lehrkräfte, Eltern und Schüler um Verständnis für diese Entscheidung. Das Infektionsgeschehen in der Stadt ist derzeit nur sehr schwer abzuschätzen. Aufgrund der jüngsten Corona-Ausbrüche in der Stadt muss damit gerechnet werden, dass sich die Inzidenzwerte für Bayreuth in der kommenden Woche nicht so entwickeln, wie wir uns das alle wünschen. Die Gesundheit von Eltern, Lehrern und Kindern muss daher absoluten Vorrang haben.“

 

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