Info-Veranstaltung zur Beteiligung am Bürgersolarpark Speichersdorf

Nicht erst seit dem Atomausstieg und der Ukraine-Krise leistet die Gemeinde Speichersdorf einen Beitrag zur Energiewende und den Umstieg von fossilen Energieträgern auf regenerative Energien. Durch private Initiativen, persönliches Engagement aber auch durch die Kommune selbst sind zahlreiche Projekte im Bereich Biogas, Nahwärme, Wind oder Photovoltaik umgesetzt worden. Mit dem Bürgersolarpark Speichersdorf kommt ein weiteres Projekt hinzu. Auf zwei vorbelasteten Flächen im Bereich Teufelhammer (bei den Windrädern) und zwischen Speichersdorf und Roslas (entlang der Bahnlinie Richtung Weiden) soll auf insgesamt 16 Hektar Fläche ein PV-Park mit insgesamt 18,9 Megawatt Peak Leistung entstehen. Der Park soll durch moderne PV-Module pro Jahr rund 20 Millionen Kilowattstunden regenerativen Strom erzeugen und damit bilanziell rund 5800 Haushalte versorgen können.

Nach dem Speichersdorfer Modell können Bürgerinnen und Bürger direkt davon profitieren. Die Sparkasse Oberpfalz Nord und die DKB-Bank bieten dafür ein sog. Crowdfunding-Modell an. Dabei können Anleger verzinste Einlagen ab einer Höhe von 250 Euro zeichnen. „Mit dem Bürgersolarpark nehmen wir die Energiewende vor Ort selbst in die Hand. Es freut mich sehr, dass es gelungen ist mit einem eigenen Modell die Wertschöpfung fast vollständig in unserer Gemeinde zu belassen. Ich danke allen Beteiligten sowie dem Gemeinderat für die einstimmige Unterstützung“, fasst Bürgermeister Christian Porsch zusammen. Neben der Gemeinde, die selbst 51 Prozent des Parks hält, werden die Raiffeisenbank am Kulm und die Bürgerenergiegesellschaft INKAS+SOLAR mit an der Betreibergesellschaft beteiligt sein. Die Expertinnen und Experten der Sparkasse Oberpfalz Nord sowie der DKB Bank erläutern allen Interessenten bei einer Infoveranstaltung am Dienstag, 3. Mai um 19 Uhr in der Sportarena Speichersdorf das Finanzierungsmodell und beantworten Fragen.

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