Der Bau der Offenen Ganztagsschule (OGTS) ist voll im Zeitplan. Bereits ab dem neuen Schuljahr gibt`s Mittagessen für die Schüler aus der gemeindeeigenen Vollküche.
Gute Nachrichten hatte Architektin Stephanie Stelzl vom Architekturbüro Schultes aus Grafenwöhr zum Bau der Offenen Ganztagsschule (OGTS) für den Gemeinderat. Sie gab dem Gremium einen detaillierten Baustand- und Kostenbericht über den seit rund einem Jahr laufenden Neubau des Schulgebäudes der Werner-Porsch-Schule. Im neuen auch als kleine Pausenhalle nutzbaren Eingangsbereich findet gerade die Elektroinstallation statt und die Innenputzarbeiten folgen. „Vorrang hat jedoch das neue OGTS-Gebäude, um das Ziel Fertigstellung bis Ende 2026 zu erreichen“, erklärte die Architektin. Im großen Speiseraum haben bereits die Trockenbauarbeiten begonnen und der Einbau der Hebefaltanlage zur Raumabtrennung beginnt in der nächsten Woche. In den Technikräumen und in der Vollküche ist der Fliesenleger an der Arbeit und verlegt auch den Fliesenbelag im Sanitärbereich. Der Einbau des Bodenbelages im großen Speiseraum beginnt Ende Juli/Anfang August. Der Einbau der Vollküche ist frühestens Ende August, der Türeneinbau und die Schreinerarbeiten sind eingetaktet. Die Malervoranstriche sind fertig gestellt. An der Außenfassade ist der Grundputz bereits aufgebracht, sodass jetzt der Sonnenschutz installiert werden kann. Die Holzverkleidung und die Dachbegrünung wird Ende August angebracht. Die Lieferung und der Anschluss der Trafo- und Batteriespeicherstation wird Ende Oktober erwartet, sodass das neue OGTS-Gebäude als Ganzes nutzbar ist. „Wir wollen nach den Weihnachtsferien das OGTS-Gebäude mit Leben füllen. Die OGTS mit Ganztagsbetreuung wird nach der Vorgabe des Gesetzgebers ab September eingeführt. Unser Programmkonzept mit Unterstützung der Vereine und Ehrenamt steht im Groben“, so Bürgermeister Christian Porsch. Mit der neuen Vollküche startet man ab dem neuen Schuljahr. Die Vorbereitungen für den Kochbetrieb laufen, ein neues Bezahlsystem wird eingeführt. Eine Einweihung kündigte der Rathauschef nach Fertigstellung aller Außenanlagen samt Terrasse im Sommer 2027 an. Für den Gemeindehaushalt erfreuliche Zahlen zu den Baukosten hatte Stelzl zu verkündigen: „Alle primären Bauhaupt- und Ausbaugewerke mit Ausnahme der Fassadenverkleidung sind ausgeschrieben und vergeben. Die Kostengruppe 300 mit allen Aufwendungen für das Bauwerk und die Baukonstruktion liegt bei 5,813 Millionen Euro und damit 502.514 Euro unter der Kostenberechnung“. Im Bereich Elektro, Heizung, Lüftung, Sanitär und Vollküche liegt man mit fast 50.000 Euro unter dem Kostenansatz von 4,55 Millionen Euro, sodass der vorher gesetzte Kostenrahmen von rund 10 Millionen Euro eingehalten wird. Porsch dankte dem Architekturbüro für die gute und umsichtige Planung samt „kostenmäßiger Punktlandung“ „Unsere Kinder erhalten ab dem neuen Schuljahr gutes, frischgekochtes und schmackhaftes Essen aus unserer eigenen Vollküche“, versicherte Porsch. Er hatte sich bei der Nachbarkommune Weidenberg zu diesem Thema erkundigt. Dort ist man mit 50 Essen gestartet, jetzt kocht man für 500 Personen.
