Abwechslung garantiert!

Auch in diesem Jahr bietet die Gemeinde Speichersdorf in enger Zusammenarbeit mit den Jugendvereinen und -verbänden in unserer Gemeinde ein abwechslungsreiches Sommerferienprogramm an. Die aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln werden bei den Maßnahmen beachtet. Für weitere Fragen wenden Sie sich an den jeweiligen Veranstalter.

“Ich danke allen den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement. Es ist toll zu sehen, was die Vereine und Verbände auch in diesem Jahr wieder auf die Beine gestellt haben und wie auf die aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie flexibel und kreativ reagiert wird”, freut sich Bürgermeister Christian Porsch über die vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen.

Wir wünschen schöne und abwechslungsreiche Sommerferien!

Eure Gemeinde Speichersdorf

Freikarten für das Naturerlebnisbad Immenreuth

Auf einstimmigen Beschluss des Gemeinderates verteilt die Gemeinde Speichersdorf in diesem Sommer drei kostenlose Gutscheine für Tageskarten im Naturerlebnisbad Immenreuth an Kinder und Jugendliche aus dem Gemeindegebiet im Alter zwischen 6 und 17 Jahren. Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind frei. Die Gutscheine können zu den Öffnungszeiten im Rathaus (täglich außer mittwochs von 8-12 und 13-16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr) und der Gemeindebücherei (Montag 17-19 Uhr, Mittwoch 9.30-12 Uhr und 16-19 Uhr und Freitag 15-17.30 Uhr) gegen Angabe des Namens und des Geburtstages abgeholt werden.

Die Gemeinde Speichersdorf wünscht viel Spaß im Naturerlebnisbad!

Die Gemeinde Speichersdorf wünscht schöne Ferien und allen Teilnehmern viel Spaß und schönes Wetter bei den Veranstaltungen des Ferienprogramms 2021.

Rückblick Ferienprogramm 2021

Texte und Bilder: Dr. Wolfgang Hübner

Schützenverein Schnuppertag

Im Herbst 2014 hatte der Schützenverein Zur Linde zusätzlich zur Luftgewehr- und Kleinkalibersparte die neue Bogenschießsparte offiziell ins Leben gerufen und den Schießbetrieb aufgenommen. Seither ist das Schützenhaus immer wieder Anlaufstelle vor allem von Vereinsgruppen, die sich bei einem Sporttag im Bogenschießen versuchen wollen. Entsprechend groß ist alljährlich auch immer wieder das Interesse am Angebot eines Schnuppertags in den Sommerferien durch die Schützenbrüder um stellvertretenden Vorsitzenden Norbert Bock und Schützenmeister Roland Busch.

18 Kinder waren dieses Mal auf die Anlage gekommen, um das Schießen mit dem Bogen und dem Luftgewehr auszuprobieren. „Wie sich zeigt können wir nicht nur das Interesse in Speichersdorf halten. Jetzt eröffnet sich auch die einzigartige Chance, den Schießsport und insbesondere das Bogenschießen in der jungen Generation zu etablieren und zu integrieren“, kommt Schützenmeister Norbert Bock ins Schwärmen. Natürlich wurde der Einstieg für die künftigen Amateurschützen in der 10-Meter-Disziplin genommen. Für die Jugendlichen und Erwachsenen stehen zum Übungsbetrieb auch eine 18-Meter und 25-Meter Bahn zur Verfügung. Bevor sowohl mit dem Bogen und Luftgewehr der erste Schuss abgegeben werden durfte, wurde die Einhaltung der Sicherheits- und Hygienvorschriften kontrolliert. Alle Teilnehmer sowie das Betreuungspersonal waren geimpft, genesen oder getestet.

Nach fünf Stundne konnte Norbert Bock schließlich zufrieden resümieren: „Es war ein toller Tag und für unseren Verein ein Erfolg.“ Unter Anleitung des Bogenteams mit Franz Pögelt, Christopher Seeger und Christian Walter wurden auf zwei Bogenbahnen geschossen, was das Zeug hielt. Norbert Bayer, Willfried Frei und Norbert Bock hatten die Betreuung an den Luftgewehrständen übernommen. Schützenmeister Roland Busch sorgte für ein leckeres Catering. Gertraud Pögelt überraschte ihre Schützlinge mit einem frisch gebackenen “Schlesischen Streuselkuchen”.

Kinderfeuerwehr Kirchenlaibach: Erlebnistag

Schaumparty, Zielspritzen und Wasserball – es war alles dabei, was das Herz begehrte. Zu einer höllen Gaudi wurde der Erlebnistag, zu dem die Kinder- und jugendfeuerwehr anlässlich des Ferienprogramms der Gemeinde Speichersdorf rund um das Feuerwehrgerätehaus eingeladen hatte. Die Helfercrew um Jugendwart Max Götz und stellvertretenden Jugendwart Wolfgang Schirmer hatte sich einen Stationenparcour mit vielen abwechslungsreichen Spiele, die für viel Spaß sorgten, ausgedacht und aufgebaut.

Für Götz, der erst im Juli nach 16 Jahren den bisherigen Jugendwart Martin Heier abgelöst hat, war es gleichsam die Premiere an der Spitze der aktuell 20-köpfigen Kinder- und Jugendfeuerwehr. Die Mühen des Organisationsteams mit Nick Müller, Wolfgang, Jannis und Julian Schirmer, René Ramisch, Thomas und Nino Hartmann sowie Leon Wolf und Enrico Spiersch sollten belohnt werden. Denn von so einer Resonanz hätten wohl die kühnsten Optimisten nicht geträumt. Nicht weniger als 60 Kinder ab sechs Jahren rannten den Nachwuchsbrandschützern regelrecht die Bude ein. Einen Nachmittag lang genossen die Kinder den wiesen Spaß bei verschiedenen Spielen rund um das Zielspritzen. Sie konnten sich an einem Geschicklichkeitsparcour versuchen und Wasserball ausprobieren. Natürlich waren die Fahrten mit den Feuerwehrautos heißbegehrt und sorgten für lange Warteschlangen. Aber auch der gesamte Fuhrpark und die Ausrüstung stieß auf großes Interesse.

Den Höhepunkt bildete natürlich die Schaumparty, zu der die Feuerwehrler einen großen Schaumteppich aus Lebensmittelschaum auf das Parkett zauberten und in den die Kinder über eine Rutschbahn eintauchen konnten. „Wir waren mehr als begeistert, wie gut unsere Veranstaltung besucht war“, freute sich ein sichtlich begeisterter Jugendwart Max Götz. Zum Ausklang des Nachmittags hatten die Feuerwehrler dann auch für das leibliche Wohl gesorgt. So warteten riesige Portionen Pommes und Wiener auf die Kinder.

Ferienfreizeit der Falken

Spiel und Spaß, aber auch lehrreiche Führungen – es war alles dabei, was Kinderherzen höher schlagen läßt. Unter dem Motto „Mit den Falken die Region kennenlernen!“ bot die Kinder- und Jugendgruppe der Falken im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms eine ganze Woche lang interessierten Kindern und Jugendlichen fünf abwechslungsreiche Tage an. Ab einem Alter von acht Jahren wurden den Teilnehmern coronagerecht verschiedene Aktionen und Touren geboten.

Das Team um Organisationsleiterin Claudia Fischer (rechts im Bild) mit Sandra Redel, Timo Busch, Kimberly Bading und Wolfgang Hübner sollte einen Volltreffer nach dem anderen landen. Obwohl die Rahmenbedingungen alles andere als einfach waren. Corona forderte ein ausgefeiltes Hygiene- und Sicherheitskonzept. Entsprechend bildete am Montagvormittag ein PCR-Test im Valentin-Kuhbandner-Heim den Auftakt. Zudem waren mehrere Einwilligungserklärungen der Eltern einzuholen. Darüber hinaus war das Wetter so unkalkulierbar, sodass immer erst am Vorabend entschieden werden konnte, was am nächsten Tag in Angriff genommen werden konnte und was an an Ausrüstung erforderlich war. Besonders erschwert wurde die Planung, dass sich die Wetterpropheten nicht nur einmal irrten. Bedeckter Himmel ohne Regen ließ nicht nur einmal die Herzen der Ausflügler höherschlagen.

Umgekehrt erleichterten Disziplin und Gelassenheit sowie Ehrengeiz und Abenteuerlust der Kinder vieles. “Wir hatten eine tolle, brave und vor Elan sprühende Truppe”, lobte Claudia Fischer ihre Schützlinge. Niemals kam Langeweile auf. Mit Begeisterung und Ausdauer waren die Kinder und Jugendlichen beim sonnigen und zugleich windigen Schwimmen, Stand-up-Padeln und Trettbootfahren am Steinberger See dabei.

Die Fahrt nach Bischofsgrün am zweiten Tag hatte zwei Abfahrten auf der 1000 Meter langen Alpin-Coaster-Bahn sowie eine Wanderung auf den Asenturm des Ochsenkopfes zum Ziel. Viel zu tun bekamen die Waschmaschinen der Muttis aller Teilnehmer am Ende der Höhlenwanderung in der Fränkische Schweiz am Mittwoch mit Hobby-Höhlenforscher Michael Kränzlein. Musste man doch bei einigen Höhlen sogar auf Händen und Knieen durch den Matsch, um weiter zu kommen. Noch aufrecht erkundet wurde die Rosenmüllerhöhle. Durch die Oswaldhöhle ging es dann oberhalb von Muggendorf weiter in die Witzenhöhle und Wundershöhle. Spätestens hier war es dann auch für die Kleinsten mit dem aufrechten Gang vorbei.

Und die Teilnehmer waren froh, dass ihnen der Kreisjugendring Bayreuth seine Sicherheitshelme und Stirnlampen zur Verfügung gestellt hatte. So war der Kopf gut geschützt und man hatte beide Hände frei, um sich in den steilen und oft glitschigen Gängen abzustützen und festzuhalten. Ganz nebenbei erfuhren die Teilnehmer von ihrem Guide noch viel Wissenswertes. Zum einen über die Entstehung der Tropfsteine, die ca. 10.000 Jahre brauchen um einen Zentimeter zu wachsen, oder über die stets konstante Temperatur von 8° C in den Höhlen. Zum anderen über das richtige Verhalten beim Erkunden von Höhlen.

Kletterabenteuer vom Feinsten wartete auf die Ausflügler am Untereusee bei Hof. neun Parcours Bei den Klettertunneln, Kletternetze, Hangelleitern, Affenschaukeln, Jump and Run, „Ring the bell“ bis zu den Seilfahrten über den See war für die Vorsichtigen bis zu den Wagemutigen alles dabei. Am letzten Tag ging es schließlich mit dem Zug ins Erfahrungsfeld der Sinne und zum Wöhrder See in Nürnberg. Zum krönenden Abschluss des jeweiligen Tages gab es ein leckeres Eis, mal von den Falken, mal von der Gemeinde gesponsert. Und auf die Frage: “Was machen wir nächstes Jahr?” waren sich die Helfer einig: am liebsten wieder ein Zeltlager – wenn Corona es zulässt! Dabei wurden schon mal erste Überlegungen zu einer Ferienfreizeit August 2022 auf der Insel Föhr, an den Bodensee oder im kärtnerischem Döbriach am Millstätter See mit eigenem Badestrand angestellt.

Aktionstag beim ASV Haidenaab

Es war für die Mädchen und Jungs von drei bis zwölf Jahren im wahrsten Sinne des Wortes ein Fun-Tag vom Feinsten. Zum Ferienprogrammes der Gemeinde Speichersdorf hatte der ASV Haidenaab- Göppmannsbühl zu Spiel und Spaß auf sein Sportgelände an der Panoramastrasse eingeladen. 20 Kindern aus dem Gemeindegebiet wurde von den ASV-Funktionären Markus Schäffner und Melanie Herrmann spannendes, lustiges und abwechslungsreiches Programm beschert.

Natürlich stand Fußball im Fokus des Interesses. Zunächst durften sich die Kids zu Teams zusammenfinden und gegeneinander antreten. Dabei konnten die potenziellen Nachwuchskicker zeigen, wie gut sie schon Fußball spielen konnten. Darüber hinaus war Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt beim Sackhüpfen, bei einer Schnitzeljagd, beim Fangspiel „Wer hat Angst vorm bösen Wolf“, Jägerball und Kettenfangen. Der Sprung ins Wasserbassin und eine Wasserrutsche sorgte dann für die nötige Abkühlung der erhitzten Gemüter. Zur Stärkung für zwischendurch hatte Melanie Herrmann Muffins und Kuchen gebacken.

Ferienbetreuung der Gemeinde Speichersdorf

Das war schon vom Feinsten, was da 19 Mädchen und Jungen einen halben Tag lang erleben durften. Im Rahmen des Ferienprogrammes der Gemeinde Speichersdorf hatte sich das Betreuerteam um Christine Sikora die weltgrößte begehbare Erlebnisholzkugel am Steinberger See im Landkreis Schwandorf zum Ziel genommen. Ein gerade richtiges Freizeitareal für die bewegungs-, natur-, kletter- und outdoorbegeisterten Kinder. Um rechtzeitig vor dem Besucheransturm da zu sein, waren sie bereits um 8:30 Uhr an der Werner-Porsch-Schule gestartet. Bei herrlichem Kaiserwetter am Ziel angekommen staunten die Kinder nicht schlecht über das Ausmaß dieses Highlight am Ufer des größten Sees Ostbayerns mit seiner Höhe von rund 40 Metern und einem Durchmesser von fast 50 Metern.

Die Kinder meisterten mühelos den rund 700 Meter langen Weg nach oben. Aber nicht nur Kugelturm löste Begeisterung aus. 25 tolle Erlebnisstationen erwarteten die Kinder auf den Weg nach oben. Oben angekommen gab es zur Belohnung einen tollen Ausblick auf den See und die umliegende Landschaft. Auf dem Weg nach unten haben einige mutige die spiralförmige Riesenrutsche über zwölf Stockwerke genommen. Nach einem Mittagessen nutzen alle die Gelegenheit zu Toben auf dem Spielplatz und am Klettertrail mit seinen über 30 Kletter- und Balancierabschnitten. Dabei konnten die Kids nicht nur ihre Motorik stärken, sondern auch ihr Klettergeschick in bis zu drei Metern Höhe auf die Probe stellen. Am Ende war den Kindern die Begeisterung im Gesicht anzusehen. Aber auch ein bißchen Wehmut, als es am frühen Nachmittag mit dem Bus wieder zurück nach Speichersdorf ging.

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