Investition in die Infrastruktur

Die Bahnüberführung West (Baujahr 1906) zwischen der Bahnhofstraße und der Neustädter Straße ist bereits über 115 Jahre alt und muss dringend saniert werden. Wie bereits im Gemeindebrief veröffentlicht und in der Bürgerversammlung am 13. Juli 2021 in der Sportarena vorgestellt, haben die Arbeiten im August 2021 gestartet und werden sich bis ins Frühjahr 2023 hinein hinziehen. Die Brücke wird aufgeweitet und in der Durchfahrtshöhe erweitert.

Auf diesen Seiten finden Sie alle Informationen rund um die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten. Die ausführenden Baufirmen sowie die Deutsche Bahn AG versuchen die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und bitten um Ihr Verständnis für die Baumaßnahmen.

Bauarbeiten gehen in die nächste Phase (20.03.2022)

Die Bauarbeiten an der Bahnbrücke West gehen in die nächste Phase. Die Baufirma Porr hat nun damit begonnen, die Böschung im Kurvenbereich der Bahnhofstraße beim Anwesen Bahnhofstraße 2 zu erstellen. Dazu sind Bohrpfäle notwendig, die derzeit in den Boden gerammt werden. Für die Arbeiten wurde extra eine Behelfsstraße aufgeschüttet. Der Kurvenbereich wird aufgeweitet, um die Durchfahrt durch die Brücke verbreitern zu können und die Verkehrssicherheit durch bessere Blickachsen zu erhöhen. Im Anschluss wird bereits mit dem Teilabriss der 115 Jahre alten Brücke begonnen. Bekanntlich wird die Durchfahrtslänge um rund zwölf Meter verkürzt, was ebenfalls die Verkehrssicherheit erhöhen wird. Neben diesen Arbeiten geht die Verlegung der Versorgungsleitungen weiter. Die Wasserleitung, der Kanal, Breitband, Gas- und Stromleitungen mussten aus der Straße in eine separate Spartendurchführung durch die Bahnlinie geführt werden, um die Durchfahrtshöhe auf 4,50 Meter anzupassen. Das neue Brückenbauwerk wird parallel zu den Arbeiten in seitlicher Lage errichtet und im Zeitraum vom 28.10. bis 3.11.2022 eingeschoben. Dafür werden die Bahnlinien nach Nürnberg und Bayreuth komplett gesperrt werden.

Während der Baumaßnahmen bleibt die Bahnüberführung komplett für den Verkehr gesperrt. Die weiträumige Umleitungsstrecke über Lettenhof, Roslas, Guttenthau bis Mockersdorf und Plössen in den Speichersdorfer Süden (und umgekehrt) bleibt bestehen. Auch die Ampel- und Einbahnregelung in der Ganghoferstraße bleibt bestehen. Die Polizei hat angekündigt hier öfter zu kontrollieren, da es von Verkehrsteilnehmern des Öfteren zu Verstößen gekommen ist. „Wir appellieren daran, sich an die getroffenen Regelungen zu halten und Rücksicht zu nehmen. Uns ist bewusst, dass die Sperrung Zeit und Nerven kostet, aber sie ist notwendig und sie wird vorbei gehen“, bittet Bürgermeister Christian Porsch um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die getroffenen Maßnahmen. Für Entlastung der Ganghofer Straße kann die Öffnung der Erfurter Straße sorgen, die für Ende April/Anfang Mai angekündigt ist. Dies wird jedoch in der Jahnstraße zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen sorgen.

Bahnüberführung bis Ende des Jahres komplett gesperrt

Wie die Baufirma Porr mitteilt gehen die Baumaßnahmen an der Bahnüberführung West nun in den nächsten Bauabschnitt. Nachdem die Versorgungsleitungen nun in einer separaten Querung unter den Gleisen verlegt wurden, wird nun mit der eigentlichen Brückenbaumaßnahme begonnen. Die Bahnüberführung West muss daher im Bereich von der Einmündung Kreuzstraße bis zur Einmündung Erfurter Straße vom 28. Februar ab bis zum Jahresende komplett für den Verkehr gesperrt werden. Eine großräumige Umleitung ist über die B22, die Kreisstraße BT18 (Roslas und Guttenthau) bis zur Staatsstraße 2184 bei Mockersdorf eingerichtet. Aufgrund der Sperrung ist auch im Bereich der Bahnüberführung Ost (Ganghoferstraße) mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Die enge Bahnunterführung wird mit einer Ampel und einer Einbahnstraßen-Regelung geregelt.

Auch Erfurter Straße noch gesperrt

In den nächsten zwei bis drei Monaten wird auch die Einmündung der Jahnstraße in die Erfurter Straße noch gesperrt bleiben, so dass auch eine Zufahrt über die Erfurter Straße zu den Wohngebieten im Süden und zum Sportplatz des TSV über diese Strecke nicht möglich ist.

Bitte Rücksicht nehmen!

Die Gemeinde bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese dringende Baumaßnahme und um erhöhte Vorsicht im Bereich der Unterführung im Verlauf der Ganghoferstraße und Einhaltung der dortigen Geschwindigkeitsbegrenzung. „Eine wichtige Verkehrsader zwischen Nord und Süd ist durch die Totalsperrung abgeklemmt. Und auch die Erfurter Straße wird noch eine Zeit lang gesperrt bleiben müssen. Die Sperrungen werden sicherlich Zeit und Nerven kosten. Dessen bin ich mir bewusst. Aber sie werden vorbeigehen. Nach 115 Jahren ist die Sanierung der Brücke schlicht unabdingbar und sie wird
Verbesserungen mit sich bringen. Bis dahin bitte ich um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen. Wir werden versuchen, die Umleitungsstrecken so anliegerfreundlich wie möglich zu gestalten. Aber ohne Einschränkungen wird es leider nicht gehen“, unterstreicht Bürgermeister Christian Porsch.

Durchbohrung geglückt (Dezember 2021)

Die Durchbohrung des Bahnkörpers zur Auslagerung der Ver- und Entsorgungsleitungen beim Neubau der Bahnbrücke West wurde mit einer Tunnelbohrmaschine nach großen Anfangsproblemen Ende November abgeschlossen. Ziel ist es auch bis Weihnachten die Erfurter Straße zumindest provisorisch wieder für den Verkehr freizugeben.

Probleme gab es mit der Durchbohrung des Bahnkörpers für die Umlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen an der geplanten neuen Bahnbrücke West. Zwei Pressversuche scheiterten an der Gesteinshärte unter den Bahngleisen. Die mit dem Bau beauftragte Baufirma Porr brachte nun eine andere Technik zum Einsatz.

Der Bau der westlichen Bahnbrücke inmitten von Speichersdorf und Kirchenlaibach ist eine Gemeinschaftsaufgabe mit Straßenbauamt, Deutschen Bahn AG und Gemeinde. Im Vorgriff auf den eigentlichen Brückenneubau müssen die durch den alten Brückenkörper führenden Ver- und Entsorgungsleitungen für Mobilfunk und Telefon, Wasser- und Abwasserleitung, Gas und Strom samt neuem zusätzlichen Leerrohr umgelegt und mittels eines neuen Medienrohres seitlich der Straßenunterführung durch den Bahnkörper geschoben werden. Die Gesamtkosten teilen sich die drei Beteiligten anteilsmäßig. Der Gesamtauftrag zum Brückenbau erging an die österreichische Baufirma Porr, die seit 150 Jahren am Bausektor immer mehr Großbaustellen in Europa bedient.

Zunächst mit Pressverfahren gescheitert

Der Bau zur Brückenerneuerung im Bereich Bahnhofs- und Neustädter Straße startete vor zwei Monaten und ist mit einer Dauer von zwei Jahren terminiert. Für das südlich der Bahnbrücke geplante Medienrohr aus Stahlbeton mit einem Innendurchmesser von einem Meter war zunächst das Pressverfahren gewählt worden. Nach zwei Fehlversuchen mussten die Pressversuche mangels Vortrieb aufgrund harter Gesteinslagen aufgegeben werden. „Jetzt arbeiten wir mit dem Mikro-Tunneling-Verfahren. Es ist eine kleinere Version einer Tunnelbohrmaschine mit geschlossenem Spülwasserkreislauf“, erläuterte der Bauleiter Balazs Byzas von der Firma Porr.

Details zur Bohrtechnik

Mit der Durchbohrung wurde die österreichische Bohrfirma VT-Vortriebstechnik aus Antiesenhofen beauftragt. Deren Maschine ist mit einem drehbaren auf die örtlichen Gegebenheiten angepassten Bohrkopf mit einem Knickgelenk ausgestattet, wodurch eine Steuerung im Erdreich ermöglicht wird.

Direkt hinter der Maschine werden die Rohre mit Hilfe von Teleskopzylindern nachgeschoben, welche im Pressenrahmen installiert sind. Nach einem fertig gepressten Rohr fahren die Zylinder zurück und ein neues Rohr wird aufgelegt. Nach erneutem Anschluss der Maschinenversorgungsleitungen fahren die Zylinder wieder auf den Rohrspiegel und der Vortrieb wird fortgeführt. Der Diplomingenieur erklärte, dass der Bohrdurchmesser geringfügig größer als das neue Rohrmedium ist, um das leichtere Einschieben der Rohre zu ermöglichen. Der Zwischenraum zwischen Erdreich und Rohr wird nach Verlegen mit Bentonit ausgefüllt und damit alles stabilisiert.

In der rund vier auf sechs und rund sieben Meter tiefen Baugrube wurde zunächst eine Abstützwand und Bodenplatte für das Tunnelbohrgerät betoniert. Mittels einer Kernbohrung ermittelte man den zu durchbohrenden Untergrund. Anschließend wurde die Probebohrung wieder verpresst. Auf der Bodenplatte wurde der Pressenrahmen mit dem Gefälle des neuen Betonrohres eingerichtet und stützt sich für`s Bohren und Einschieben an der Betonrückwand ab. Der von einem großen Hydraulikaggregat angetriebene Tunnelbohrkopf arbeitet sich mit 200 Bar Anpressdruck durch das harte Gestein. Dieser wird durch das eingeleitete Spülwasser gekühlt und das Gesteinsmaterial per Saugleitung aus der Baugrube befördert. Der Separator trennt das Spül- und Kühlwasser vom gebohrten Gesteinsmaterial, sodass das Wasser im geschlossenen Kreislauf wiederverwendet wird. Sobald eine Rohrtiefe von rund drei Metern erreicht wird, hebt ein Autokran das nächste drei Meter lange Betonrohr in den Pressrahmen. Vorher müssen die im Rohr liegenden Bohr- und Steuerleitungen abgekoppelt und zum Einschub durch das neue Rohr neu angeschlossen werden. Die Bohrrichtung und Lage des Bohrkopfes wird ständig per Laser kontrolliert. „Wir haben im Bohrbereich wechselnde Gesteinshärten. Dadurch weicht unser Bohrkopf trotz Eigengewicht von acht Tonnen ständig nach oben etwas ab. In der Steuerkabine kann die Abweichung durch drei Steuerzylinder am mit 200 Bar Arbeitsdruck laufenden Bohrkopf korrigiert werden. Derzeit schaffen wir durchschnittlich rund 4,5 Meter Vortrieb pro Stunde. Die Bohrtiefe liegt bei rund sieben Meter unter dem Bahnkörper“, so Brunner. Erschütterungen gibt es keine. Das Hydraulikaggregat arbeitet ohne große Lärmbelastung für die Wohngegend. Am letzten Freitagabend im November hatte die von vier Arbeitern bediente Tunnelbohrmaschine bereits 25 Meter Vortrieb von insgesamt 35 Meter Baulänge geschafft. Der Durchbruch zur Zielgrube auf der Nordseite der Bahnlinie war am Freitagabend. Bereits bei deren Öffnung musste der Fels per Baggermeißel rausgestemmt werden. Gebaut wurde bereits die Regenwasserleitung zum rund 80 Meter westlich gelegenen neuen Regenwasserbecken, dass das aus der Unterführung gepumpte Straßenwasser aufnimmt. In der letzten Woche wurden die Gas-, Leer- Wasser- und Abwasserrohre eingeschoben und die Vorarbeiten für die Baugrube der im Einschubverfahren zu bauenden Bahnbrücke fortgesetzt.

Daten zur neuen Bahnbrücke

Das neue Brückenbauwerk wird kleiner, die Verkehrssicherheit auch für Fußgänger größer. Die Gemeinde ist dabei mit einem 2,5 Meter breiten Gehweg zusammen mit der Bahn AG, dem Freistaat für die Staatsstraße an den Baukosten beteiligt. Die ersten Planungen reichen bereits bis 1996 der nach heutigen Standards zu niedrigen und zu schmalen 100 Jahre alten Bahnbrücke zurück. Die Brückengründung liegt im Grundwasserbereich, da die Durchfahrtshöhe vergrößert wird und der Gleiskörper nicht angehoben werden kann. Es ist beabsichtigt die Bahnbrücke nördlich der bestehenden Bahnüberführung zu errichten und dann einzuschieben. Der Bau einer wasserdichten, rund 900 Quadratmeter großen „Weißen Wanne“ ist deshalb samt einer Grundwasserabsenkung und späterem Abpumpen erforderlich. Die in der Unterführung liegenden Wasser-, Kanal-, Strom-, Gas- und Telekomleitungen wurden mittels vorbeschriebener Durchbohrung des Bahnkörpers mit Durchmesser DN 1200 bereits verlegt. Das anfallende Wasser aus dem Unterführungsbereich muss mittels eines neuen Kanals und vorgeschaltetem Rückhaltebecken zum Kirrlohbach abgeleitet werden. Die alte Brücke misst 28,8 und die neue Brücke zwischen 14,03 und 16,4 Metern Breite. Die lichte Weite beträgt 10,40 und die Höhe 4,5 Meter. Zusammen mit dem Brückenbauwerk müssen die Einmündungsbereiche der Kreuz-, Erfurter, Jahn- und Neustädter Straße tiefergelegt und an den bestehenden Straßenverlauf mit Verbesserung der Straßenführung wieder angepasst werden. Zudem wird eine Zufahrt zu den Kleingärten samt Pumpwerk für die Straßenabwässer gebaut. Die Sichtverhältnisse an den Einmündungsbereichen werden verbessert. Nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz tragen alle Beteiligten anteilsmäßig die Kosten. Der Anteil der Gemeinde wird auf rund zwei Millionen Euro mit 90-prozentiger Förderung geschätzt. Die Verkehrssicherungspflicht des Gehweges und der Straßen obliegen dem Freistaat und der Gemeinde.

Text: Arnold Koch

Aktueller Stand (September 2021)

Das harte Gestein macht der beauftragten Baufirma Porr aus Wien bei der geplanten Medienquerung zu schaffen. Nach einer Bohrfirma aus Österreich wird nun europaweit nach einer Spezialfirma gesucht, um die Öffnung mit einem Durchmesser von einem Meter unter den Gleisen zwischen der Erfurter Straße und der Kreuzstraße zu bohren. Die Sperrung der Erfurter Straße – die nach erstem Beuzeitenplan eigentlich am 15. September aufgehoben werden sollte – muss daher noch einige Zeit aufrecht erhalten werden, zumal auch gleich die Kanalverlegung im Süden fertiggestellt werden soll. Im Bereich der Bahnhofstraße kommt es aufgrund von Umverlegungsarbeiten ebenfalls zu Behinderungen. Die Arbeiten am neuen Regenrückhaltebecken im Gleisdreieck bei der Schrebergartenkolonie sollen demnächst abgeschlossen werden.

Schwerer Fels muss für die Medienquerung durchpresst werden.

August 2021: Wasserleitungsbau fertiggestellt

Aktuell laufen die Arbeiten zur neuen Medienquerung. Westlich der bestehenden Bahnüberführung werden alle Versorgungsleitungen (u.a. Kanal, Wasser, Gas, Strom, Glasfaser) in einer neuen Spartendurchführung unter dem Bahnkörper hindurchgeführt. Hierfür kommt es zu Verkehrsbehinderungen v.a. im Bereich der Kreuzstraße und der Erfurter Straße. Die Erfurter Straße muss für mehrere Wochen in diesem Bereich komplett gesperrt werden. Eine Umleitungsstrecke ist eingerichtet.

Unabhängig von der Baumaßnahme wurde im August in der Neustädter Straße auch eine neue Wasserleitung verlegt. Die Arbeiten wurden von der Firma Hautmann in Zusammenarbeit mit den beiden Wasserwarten Volker Günthner und Markus Heindl durchgeführt und verliefen schneller als geplant.

Umleitungsstrecke aufgrund der Straßensperrung

Aufgrund der Erstellung der neuen Medienquerung muss die Erfurter Straße zwischen der Abzweigung Jahnstraße und der Firma Gerüstbau Fritsche für mehrere Wochen gesperrt werden. Die Zufahrt zum Firmengelände der Zimmerei Zimmermann und der Gerüstbaufirma Fritsche über die sog. Engelbrechtsbrücke und die Erfurter Straße ist möglich.

PKW können die Bahnüberführung nutzen. Die vom Landratsamt Bayreuth eingerichtete Umleitungsstrecke für LKW führt über Windischenlaibach, Nairitz, Weiherhut und Selbitz nach Speichersdorf-Süd. Hier finden Sie die Umleitungsstrecke des Landratsamts Bayreuth zum Download.

Bauzeitenplan

Stand: 13.07.2021

Beitrag zum Natur- und Artenschutz

Baumaßnahme

Die Bahnüberführung wird komplett neu errichtet und sowohl verbreitert als auch in der Höhe an die aktuellen Anforderungen an eine Staatsstraße angepasst. Durch die Verbreiterung ist es möglich, einen barrierefreien Gehsteig durch die Brücke zu führen, der die Verkehrssicherheit deutlich erhöht. Die Durchfahrtslänge der neuen Brücke wird verkürzt, da in den zurückliegenden Jahrzehnten Gleisanlagen zurückgebaut wurden.

Zum Vergleich: Der Querschnitt der alten Brücke (gelb) und der neuen Brücke (rot) von Süden her gesehen.

Aus dem Gemeindebrief Mai 2021

Sicher haben Sie bereits vorbereitenden Maßnahmen rund um die Bahnüberführung West in der Bahnhofs-, Kreuz- und Neustädter Straße bemerkt. Büsche und Hecken wurden entfernt, die Schrebergärten zurückgebaut sowie Amphibien-Schutzzäune errichtet. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, sollen die Arbeiten an der wohl wichtigsten Verkehrsader zwischen dem Speichersdorfer Süden und dem Norden im August beginnen. In den kommenden Wochen sollen Feinabstimmungen mit der Gemeinde und dem Staatlichen Bauamt, das für die Staatsstraße zuständig ist, erfolgen. „Sobald wir mehr wissen, werden wir die Planungen den Bürgerinnen und Bürger präsentieren. Die Bauarbeiten werden einige Einschnitte im Pkw-Verkehr mit sich bringen“, erläutert Bürgermeister Christian Porsch. Zunächst werden die Versorgungsleitungen aus der Fahrbahn herausgelegt und in einer separaten Spartendurchführung durch den Bahnkörper geführt. In einem zweiten Bauabschnitt wird dann die Brücke erstellt und eingeschoben. Den Zuschlag für die aufwendigen Arbeiten hat die Porr AG mit Firmensitz in Wien/Österreich erhalten. Die Deutsche Bahn hatte dafür europaweit ausgeschrieben.

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